Veranstaltung des Bündnisses „No-Troika-Düsseldorf“ am 17. November im ZAKK

Im Zusammenhang mit den europaweiten Mobilisierungen bildete sich im November/Dezember 2012 in Düsseldorf das Bündnis „No-Troika-Düsseldorf“, welches aus der lokalen Mobilisierung zum 14. November hervorgegangen ist. Dieses Bündnis wird in den kommenden Wochen auch weitere Aktivitäten im Sinne einer europaweiten Bewegung gegen Kürzungs/Austeritätspolitik planen und durchführen.
Eine erste, inhaltliche Veranstaltung von No-Troika wird es am 17. Januar 2012 (Donnerstag) im ZAKK in Düsseldorf (Fichtenstr. 40) um 19 Uhr geben. Dort wird Angela Klein, Aktivistin der „Euromärsche“ vom Treffen „Firenze10+10″ berichten. „Firenze10+10″ war ein großes, internationales AktivistInnentreffen, welches vom 8 bis 11. November 2012 in Florenz stattgefunden hat und bis zu 4000 (!) Menschen aus verschiedenen, politischen Spektren aus ganz Europa angelockt hat. Auf diesem Treffen wurden viele Möglichkeiten des Widerstandes gegen das Spardiktats der „Troika“ besprochen. Angela Klein wird davon entsprechend berichten, danach soll es noch eine Diskussion zum Thema geben.

Nochmal zur Erinnerung: 17. Januar 2013 im ZAKK (Fichtenstraße 40) ab 19 Uhr. Gemeinsam gegen die europäische Kürzungspolitik!

Aktivitäten des 14. November in anderen, europäischen Ländern

Nicht nur in Spanien, Portugal und Italien kam es zu Streiks und Protesten. Vorallem in Frankreich und Belgien aber auch, beispielweise in den Niederlanden, Rumänien, Slovenien sowie Tschechien fanden Solidaritätsaktionen und größere Demonstrationen statt. Speziell in Frankreich und in Belgien war die Resonanz an diesem Tag sehr groß. Hier eine grobe Übersicht der größeren Aktivitäten am 14. November 2012.

Liege: Gut und gerne 1500 TeilneherInnen, wobei die Demonstration eher „spontan“ wirkt. (ohne Lauti usw.)

Video: https://www.youtube.com/watch?v=kHJbt4jNNw4

Brüssel: Hier waren mehrere Tausend Menschen dem Aufruf belgischer Gewerkschaften gefolgt, welche das Bild der Demo prägten.

Bild: http://www.lenouvelliste.ch/multimedia/images/img_traitees/2012/11/157138040_zoom945.jpg

Lyon: Mehrere tausend Menschen demonstrierten in Lyon an diesen Tag ebenfalls gegen die europäische Kürzungspolitik. Zu der (lt. lokaler Medien recht großen) Demo rief die große Gewerkschaft „CGT“ sowie lokale Occupy-AktivstInnen und AnarchosyndikalistInnen der Gewerkschaft „CNT“ auf.

Bild der Demo „von hinten“ auf einer der Rhone-Brücken: http://www.free-landz.fr/wp-content/uploads/2012/11/SANY0517.jpg

Paris: Großdemonstration der CGT mit Beteiligung weiterer Gewerkschaften sowie Occupygruppen und autonomer Gruppen. Es sollen so zwischen 30.000 und 50.000 Menschen gewesen sein, was, angesichts der Tatsache, dass es in Frankreich keinen akuten Streikaufruf gab, eine beeindruckend hohe Zahl ist. Trotz vereinzelter Provokationsversuche seitens der Polizei blieb es an diesem Tag ruhig.

Bild der Demo: http://cache.20minutes.fr/img/photos/20mn/2012-11/2012-11-14/article_manif-paris.jpg

Video (Anfang der Demo, die hier ein wenig wie ein „Jahrmarkt“ wirkt): https://www.youtube.com/watch?v=ld4YTW33M6Y

Montpellier: Mehrere hundert Menschen namen an einer spontanen, anarchistisch geprägten Solidemo teil. Video mit Sambabandstimmung: https://www.youtube.com/watch?v=IRGD42IYn_0

Bordeaux: Wohl 4-stellige Beteiligung auf einer Demonstration, die wohl von den „Solidaires“, einer Basisgewerkschaftsföderation, organisiert worden ist. Hier ein Video mit ein paar Zusammenschnitten von der Demo.

https://www.youtube.com/watch?v=gVq9HjPtPNQ

Metz: Hier waren mehr als 1.000 Leute auf der Straße, geprägt war die Demo vorallem von anarchosyndikalistischen- und Basisgewerkschaften (CNT, Solidaires etc.)
Hier ein Video mit Fotos: https://www.youtube.com/watch?v=Sa1_R0HdAXI

Dazu kommen Berichte von Demos und Aktionen aus weiteren, französischen Großstädten wie zb. Marseille, Nancy, Nantes usw. Genauere Zahlen ließen sich jedoch bislang nur schlecht recherchieren, in den meisten Großstädten waren es meistens auf den jeweiligen Demos um die 1000 Menschen.

In Athen demonstrierten an diesem Tag mehrere Tausend Menschen auf einer Solidemo mit den Generalstreiks in den anderen, südeuropäischen Ländern. Dabei sei erwähnt, dass es in Griechenland eine Woche zuvor einen 2-tägigen Generalstreik mit hoher Beteiligung (die zweitgrößte Mobilisierung in Griechenland in diesem Jahr, wobei anzumerken ist, dass es bereits diverse Demo-Mobilisierungen und Generalstreiks gegeben hat) sowie einer Demo in Athen mit über 200.000 Menschen gegeben hat. Dabei kam es, leider, zu massiver Polizeigewalt. Bei den Protesten zuvor wurde der 14. November oftmals auf Transparenten und Schildern in Form von Solidaritätsbekundungen erwähnt.

Video eines „ablaufenden“ Teils der riesigen Demonstration, später ist die Eskalation der Situation zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=CJXq6eecTfI

Berichte über weitere Aktionen gab/gibt es außerdem aus London (spontane, kleinere Demo aus dem Occupy-Umfeld), Kopenhagen (Soliaktionen vor Konsulaten), der Schweiz, Slovenien (wo es am 17. November lt. Medienberichten dann zu einer, folgenden, Großdemo gegen Kürzungspolitik mit über 30.000 Menschen kam), Schottland (mehrere hundert Menschen bei Solikundgebungen in Glasgow, Aberdeen und Edinburgh), Irland und einigen Hauptstädten Südamerikas (vor Konsulaten). Allgemein betrachtet war dieser 14. November 2012 vorallem ein „erster Versuch“ eines europaweiten „Zusammenstehens“ gegen Kürzungspolitik. In Spanien wird vom größten Generalstreik und den größten, politischen Demonstrationen seit Ende des faschistischen Regimes gesprochen. In Italien kam es nach dem sehr erfolgreichen Bildungsstreik im Laufe der folgenden Wochen zu weiteren Demos der SchülerInnen und Studierenden sowie zu vielen Schulbesetzungen. In Portugal zeigt sich die Stimmung immer aufgehzeizter und auch aus Frankreich und Belgien gibt es immer wieder Berichte über Proteste gegen Kürzungspakete.
Die großen Unterschiede in der Resonanz der Aktionen zeigen jedoch auch, dass es noch viel Arbeit bei der Vernetzung innerhalb Europas geben wird. Trotzdem ist für den März eine weitere, europaweite Mobilisierung geplant. Außerdem fanden, kurz vor dem 14. November einige, europaweite Vernetzungstreffen mit tausenden TeilneherInnen statt, zu erwähnen sei hier das „Firenze 10+10″-Treffen sowie das „Agora99″ in Madrid. Europaweite Mobilisierungen wie der 14. November werden sich in den kommenden Jahren sehr wahrscheinlich wiederholen, da im Moment nicht von einem grundlegenden, politischen Wandel der europäischen Verhältnisse auszugehen ist.

Der 14. November in Italien

In Italien wurde zum 14. November 2012 zu einer 4 stündigen Arbeitsniederlegung aufgerufen. Dieser Aufruf fand eine recht hohe Beteiligung, der Gewerkschaftsbund „CGIL“ organisierte in mehreren Städten größere Demonstationen. Jedoch wurde der 14. November vorallem von studentischen Zusammenhängen und diversen SchülerInnenverbänden zu einem Bildungsstreiktag genutzt, dieser fand eine sehr große Resonanz bei den Menschen. In nahezu allen Großstädten kam es daher zu Bildungsdemos, leider nicht selten gepaart mit polizeilichen Übergriffen. Hier eine Sammlung der größten Städte Italiens:

Turin: http://m2.paperblog.com/i/148/1483578/manifestazione-a-torino-scontri-e-occupazioni-L-w5rjWR.png (Fronttranspi der studentisch geprägten 14-N-Demo)

weiteres Foto: http://m2.paperblog.com/i/148/1483578/manifestazione-a-torino-scontri-e-occupazioni-L-umMUK5.png

Video der Gewerkschaftsdemo/des gewerkschaftlichen Blockes: https://www.youtube.com/watch?v=GLA9DDk9dic

Insgesamt haben sich mehr als 20.000 (lt diverser italienischer Blogger und linker Alternativmedien) an den Protesten beteiligt, die sich bis in den Abend hineingezogen haben.

Mailand: In Milano war der 14. November von einer großen Studierendendemo maßgeblich geprägt. Diese Demo soll ebenfalls eine 5-stellige Personenanzahl an Beteiligung gehabt haben. Leider griff die Bereitschaftspolizei die Spitze des „Corteo“ am Ende an, es soll zu Verletzten und diversen Festnahmen/Personalienfeststellungen gekommen sein.

Hier ein Foto des „Corteo Studenti“: http://www.ilgiorno.it/milano/cronaca/2012/11/14/802162/images/1599264-cortei.jpg

Video mit Eindrücken der Demo: https://www.youtube.com/watch?v=00SQ6aiV2_I

weiteres Video, welches den Querschnitt der Bevölkerung innerhalb der Demo gut wiedergibt: https://www.youtube.com/watch?v=UsHW1DWIqHo

Verona: Hier kam es zu einer Kundgebung der Gewerkschaften mit eher „mässiger“ Beteiligung, viele Menschen aus der norditalienischen Stadt waren zu Demos in die Umgebung gereist.

Kleines Video: https://www.youtube.com/watch?v=2Iq_SM7kP1s

Modena: https://www.youtube.com/watch?v=5qSk353ZniU (Video der Demo vor Ort mit sehr viel Beteiligung von SchülerInnen und StudentInnen, leider liegen keine Zahlen vor, sie dürften aber im 4-stelligen Bereich liegen)

Brescia: Hier kam es wohl auch zu Zusammenstößen und Polizeiprovokationen mit vereinzelten Festnahmen und Personalienfeststellungen. Auch hier war der Demozug (wenn auch nicht „nur) von den Bildungsstreikgruppen geprägt. Mehrere tausend Menschen haben sich beteiligt.

Bild: http://www.ilgiorno.it/brescia/cronaca/2012/11/14/802260/images/1599615-manifestazione.JPG

Parma: mehrere tausend Menschen mit studentischen und Schulbackground fluteten die Straßen der Innenstadt, der Demozug hatte eine sehr „spontane“ Dynamik.

Video: https://www.youtube.com/watch?v=e3fhif3MlE4 (längeres Video)

Florenz: Hier kam es zu einer gemeinsamen Demonstration von GewerkschaftlerInnen, AnarchosyndikalistInnen sowie dem lokalen Bildungssteikbündnis mit sehr hoher Beteiligung im 5-stelligen Bereich. Durch die vielen, verschiedenen Gruppen wirkte der Demonstrationszug sehr bunt und aktiv.

Bild aus der Menge: http://www.firenzetoday.it/~media/base/10172889019062/manifestazione-firenze-14-novembre-1.jpg

weiteres Bild des Frontteils des großen Demonstrationszuges: http://1.citynews-firenzetoday.stgy.it/~media/base/67632506864911/corteo-1.jpg

Video, musikalisch unterlegt mit Eindrücken des Tages: https://www.youtube.com/watch?v=fzdIfwN7Utg

Genova: In der Stadt, die mitte der 2000er Jahre durch die Massenproteste gegen den G8-Gipfel im Focus der kritischen Öffentlichkeit stand, kam es ebenfalls zu Protesten im Rahmen des Streik- und Aktionstages. Ein breites Bündnis aus BasisgewerkschaftlerInnen, CGIL-Gewerkschaften, Attac-AktivistInnen sowie BildungsstreikaktivistInnen rief zu einer großen Demo auf, die Beteiligung war sehr hoch. Leider kam es am Ende wohl auch hier zu polizeilichen Provokationen und kleineren Zusammenstößen. Hier ein paar Eindrücke:

Foto des „Corteo“: http://www.mentelocale.it/images/fotogallery/full/3439-29501.jpg

weiteres Foto mit Eindruck des gewerkschaftlichen Teils der Demonstration: http://www.mentelocale.it/images/fotogallery/full/3439-29505.jpg

gut geschnittener Videobericht örtlicher Attac-AktivistInnen: http://www.youtube.com/watch?v=E1dzFDnahHo

Exakte TeilnehmerInnenzahlen wurden nicht veröffentlich, vermutlich waren es über 10.000, Medienangaben schwanken zwischen 2000 (konservative Medien und Polizeiangaben) und bis zu 20.000. Auf dem Video ist eine sehr hohe Beteiligung erkennbar.

Bologna: Im studentisch geprägten Bologna trafen mehrere Demonstrationszüge zusammen. Insgesamt lag die Beteiligung wohl ebenfalls im 5-stelligen Bereich. Speziell der Demozug der Studierenden machte „Stimmung“, auch GewerkschaftlerInnen und AnarchosyndikalistInnen riefen auf… Hier ein paar Eindrücke…

Bild der Spitze des Demozuges: http://www.ilrestodelcarlino.it/bologna/cronaca/2012/11/14/802172/images/1599799-corteo_s8.JPG

Video der Demonstration der Schüler und Studierenden: https://www.youtube.com/watch?v=BYJkvs49fbQ

weiteres Video, dieses Mal von der Demo der Basisgewerkschaften: https://www.youtube.com/watch?v=E1WOPbSecVo

Livorno: Demonstration mit mehreren hundert TeilnehmerInnen, vermutlich eine Spontandemo..

Video: https://www.youtube.com/watch?v=XtiCCPFuVec

Ancona: In der ostitalienischen Stadt gab es sowohl eine Demo von studentischen Kollektiven wie eine GewerkschaftlerInnendemo, die am Ende zusammen eine Abschlußkundgebung abhielten. Mehrere Tausend Menschen waren auf den Straßen.

Hier ein Video: https://www.youtube.com/watch?v=fio3qsqveUA

Rom: In der Hauptstadt war der 14. November geprägt von einer Großdemonstration sowie (später) einigen Zusammenstößen und Provokationen durch die Polizei. Durch diese Ausschreitungen wurden einige Menschen verletzt (vorallem durch Knüppeleinsätze), dazu kamen mehrere Festnahmen.
Die Demonstration verlief bis zu den Polizeiangriffen am Ende aber friedlich und hatte eine beeindruckende Größe. Es schien so, als ob nahezu sämtliche Schulen Roms und viele Studierende im Streik gewesen sind, „Unterstützung“ kam noch von GewerkschafterInnen und Autonomen.
Hier einige Bilder der Großdemo: http://www.giornalettismo.com/wp-content/uploads/2012/11/studenti-roma1.jpg

weiteres Bild, stammt von vom studentisch-schülerischen Teil der Demo: http://farm9.staticflickr.com/8487/8189195656_9c565c3ce1_z.jpg

Videos: https://www.youtube.com/watch?v=mUgZ5SjKDL8 (hier sieht mensch die Größe der Demo)

weiteres Video: https://www.youtube.com/watch?v=krU1zwh4JnA (Videospielerei, zeigt jedoch die Größde und Masse der Demo)

Video eines Zusammenstoßes von Teilen des studentischen Corteo mit einer Polizeihundertschaft, aus der widerum Zivilpolizisten durch besondere Brutalität auffallen: https://www.youtube.com/watch?v=xNJjNS3bNxg

Insgesamt waren wohl weit über 50.000 Menschen in Rom auf der Straße. Angekündigt war wohl auch eine Provokation von Nazis aus dem Umfeld des „Casapound“, jedoch befolgten wohl nur wenige Faschos deren Aufruf, die Großdemonstration zu „stören“, so dass es keine direkten Zusammenstöße zwischen der großen #14N-Demonstration und der Nazidemo kam. In Italien kommt es, in den größeren Städten an Tagen mit größerer Mobilisierung, immer wieder mal zu agressiven Auftritten von Casapound-FaschistInnen gegenüber linken und basisorientierten Demonstrationszügen.

Napoli: Hier fand die Mobilisierung eine besonders hohe Resonanz, gut und gerne 40.000 Menschen fluteten die Straßen von Napoli. Der Demozug war laut, stimmungsvoll und verhielt sich friedlich, trotz polizeilicher Provokationen am Ende der Demo.

Ein paar Bilder: http://2.citynews-napolitoday.stgy.it/~media/base/4123945664121/corteo-studenti-napoli-2.jpg

http://3.citynews-napolitoday.stgy.it/~media/base/51155125470133/corteo-studenti-napoli-4.jpg (die bunten Schilde sind nicht bloß Schilder für die Demo mit Aussage sondern werden, wie in Italien bei Demos mit linkem Hintergrund nicht unüblich als Schutz vor Polizeiangriffen auf die Demospitze verwendet)

Videos: https://www.youtube.com/watch?v=5Q2acxC8Evw

https://www.youtube.com/watch?v=ovGE4Ft68DM (hier sieht mensch die Größe der Demo gut, da der/die FilmerIn quasi versucht, den gesamten Demozug an sich vorbeiziehen zu lassen)

Palermo: In Palermo kam es, aufgrund eines ursprünglichen Generalstreikaufrufs zum 16.11. 2012, welcher dann aber auch auf den 14. November gelegt worden ist, zur großen Demo. Viele Tausend Menschen zog es auch hier auf die Straße, generell war die Beteiligung in Süditalien besonders aufällig hoch.

Hier ein Video der Demonstration: https://www.youtube.com/watch?v=h4wP7ApOhTY

Neben den hier aufgeführten Städten gab es in zahlreichen weiteren, auch kleineren Städten in Italien Demonstrationen im Zusammenhang mit dem Aufrud zum 14. November. Diese waren ebenfalls oftmals studentisch oder schülerisch geprägt. Der 14. November war in Italien durch die zahllosen Mobilisierungen mit bildungspolitischem Hintergrund einer der größten Bildungsstreiks der letzten Jahre.

Der 14. November in den spanischen Großstädten und in Lissabon (Mediensammlung)

In den spanischen Metropolen sowie in Lissabon führte der 14. November zu einem regelrechten „Stillstand“: Es bildeten sich an dem Tag etliche Streikposten, in Spanien wurde im Rahmen des „Huelga Social“ auch zu „Bevölkerungsstreikposten“ im Sinne von Kundgebungen in den Stadtteilen aufgerufen. An den Abenden gab es dann (vorallem in Spanien) gigantische Demonstrationen. Tagsüber kam es immer wieder zu kleineren Demos durch die Streikposten, welche immer wieder (im sogenannten „Flying-Picket“-Verfahren) „loszogen“ und durch die Viertel demonstrierten… Leider war die spanische Polizei teilweise extrem agressiv, aufgrund der immensen Beteiligung in der Bevölkerung kann mensch hier schon von einem „Vorgehen der Polizei gegen die gesamte Bevölkerung“ sprechen. Dies ist im Übrigen ein „Symptom“ von Diktaturen.
Im Folgenden nun eine, bewusst begrenzt gehaltene Übersicht der spanischen Städte über 500.000 Einwohner sowie Lissabon. (wo es im übrigen am Abend des 14. November zu Zusammenstößen mit der Polizei vorm Parlament gekommen ist)

Barcelona: Etliche „Piquets“ („Streikposten“) im Tagesverlauf im gesamten Stadtgebiet, ihre Anzahl könnte im dreistelligen Bereich liegen. Die Beteiligung war selbst für Barcelona-Verhältnisse (BCN ist eine Hochburg linker und vorallem anarchosyndikalistischer Bewegungen und Gewerkschaften) ungewöhnlich hoch (klar über 80%), daher war die Stadt auch entsprechend lamgelegt. Am Abend kam es dann zu ersten Zusammenstößen zwischen Mossos und DemonstrantInnen, dabei verloren mehrere Menschen durch Gummigeschosse teilweise ihr Augenlicht, es gab zahllose Meldungen über verletzte.

Trotzdem war die Beteiligung an den Demonstrationen des Abends extrem hoch, insgesamt waren wohl deutlich mehr als eine Million Menschen auf der Straße. (die Stadt hat etwa 2 Millionen EinwohnerInnen samt Umkreis) Allein die Demo der anarchosyndikalistischen sowie basisorientierten Gewerkschaft(sföderation)en soll über 100.000 Menschen gezählt haben, dies ist selbst für katalanische Verhältnisse unglaublich viel. (durch Vereinigung mit einer Indignado-Demo soll die „Manifestacio Alternativa am Ende sogar deutlich mehr als 100.000 Menschen groß gewesen sein) Am Ende verschmolzen die Demos zu einer immensen Menschenmasse, die die Passeig de Gracia und weitere, innenstädtische Straßen, gefüllt hat.

Bild von einer der Demonstrationen: http://imagenes.publico.es/resources/archivos/2012/11/14/135292210751814-N-manifa-efe-manifa-barna-vistagd.jpg

Foto der „Hauptdemonstration“ auf der Passeig de Gracia: http://kaosenlared.net/media/k2/items/cache/1b96f855f4042436e99eb6e7521e45ea_XL.jpg

Foto der „Manifestacio Alternativa“ (anarchosyndikalistische Gewerkschaften/autonmer Aufruf): http://www.flickr.com/photos/cgtcatalunya/8191253473/

Video der „Manifestaciò Alternativa: https://www.youtube.com/watch?v=9VFdyikTpjc

Weiteres Video: https://www.youtube.com/watch?v=g72T8TO9GSQ (zeigt die Größe der anarchistischen Demo, zudem ist die Straße, wo sich die Demo dort befindet, sehr breit)

Video von der „Hauptdemo“ auf der Passeig de Gracia: https://www.youtube.com/watch?v=gpX0gETjzYA

weiteres Video, nahe des Gewerkschaftslauti: https://www.youtube.com/watch?v=NKNllfqYvwY (auffällig bei beiden Videos ist die immense Drängung auf der Passeig de Gracia angeblich war die Menschenmasse so groß, dass sie die eigentliche Demoroute quasi nicht „ablaufen“ konnte)

Allgemein sei gesagt, dass Menschenmassen, wie sie in Barcelona auf der Straße waren, nur sehr schwer abschätzbar sind. Ab einer gewissen Größe ist eine präzise Zählung der Leute schlicht und ergreifend nicht mehr möglich und es bedarf langer und mühsamer Analysen um entsprechende Zahlen abschätzen zu können. Allein der Umstand, dass die recht lange und von breiten Straßen geprägte Demoroute (die Passeig de Gracia ist ein Boulevard, der aus vier Autospuren und einem, fast nochmal so breiten, Mittelstreifen besteht) quasi „voll“ mit Menschen war und der Zug kaum „vorran“ kam, spricht für sich.

Valencia: In Valencia gingen lt. CCOO-Webseite zwischen 300.000 und 400.000 während der „Hauptdemo“ auf die Straße. Auch hier gab es etliche „Piquetes“ sowie alternative Demonstrationen. Es gibt eine recht reichhaltige Anzahl von Videos (youtube) sowie einen guten Eindruck aus der Luft:

http://estaticos.elmundo.es/elmundo/imagenes/2012/11/14/valencia/1352914956_1.jpg (Hauptdemo auf der Innenstadt/Calle Xativa)

Videos: http://www.youtube.com/watch?v=Ts-pVmp9-rA (hier lässt sich bereits die immense Masse erahnen)

http://www.youtube.com/watch?v=nAdFWTM2t0E (Anarchosponti zum „Hauptversammlungsort“, auch hier ist eine „Zunahme“ der Anzahl der Leute auf der „alternativen“ Demo der AnarchistInnen und Indignad@s im Vergleich zu vergangenen Generalstreiks zu erkennen)

http://www.youtube.com/watch?v=8YnmV9U2bLQ (Performanceversuch einiger Indignad@s)

http://www.youtube.com/watch?v=AgVYo8Hxer0 (Sammlung einiger Eindrücke der „großen“ Abenddemo)

Zaragoza: Hunderttausende sollen es in Zaragoza am 14. November gewesen sein, die sich an der zentralen Großdemo beteiligt haben. Zuvor demonstrierten bereits zwischen 20.000 und 30.000 Menschen in einer anarchosyndikalistischen Demonstration durch die Innenstadt. Auch der Indignad@-Demoblock soll fünfstellig gewesen sein. Leider kam es, wie in vielen Städten Spaniens auch hier zu Polizeiübergriffen. (vorallem auf Streikposten während des Streiktages)

Bilder: http://www.huelga14n.org/sites/default/files/zaragoza_0.jpg (Aufnahme eines Teiles der zentralen Hauptdemo am Abend)

http://www.heraldo.es/uploads/imagenes/bajacalidad/_huelg_6eb25b49.jpg (Spitze der Demo)

Videos: http://www.youtube.com/watch?v=K5AGnNQU1V4 (Bildungsstreikdemo, die sich bereits am Vormittag formierte, bestand aus vielen tausenden Menschen)

http://www.youtube.com/watch?feature=endscreen&v=oJ5id8O3YJU&NR=1 (Sammlung verschiedener Streikposten, Demos, etc.)

http://www.youtube.com/watch?v=HVyRNRyrgLQ (Eindruck der „alternativen“ Demonstration)

http://www.youtube.com/watch?v=vott5x-Jxu4 (Eindrücke der abendlichen, großen Zentraldemo)

Sevilla: Hunderttausende Menschen (Schätzungen schwanken stark, letzte Berichte meldeten „mehrere hunderttausend“, dürften so 200.000 Menschen gewesen sein) waren an diesem Tag auf der Straße, wobei die „zentrale Demo“, anders als in vielen anderen Städten Spaniens tagsüber stattfand und es nicht diese „Trennung“ der Demos bzw. „Vorfeldaktionen“ vor der Hauptdemo gab, der Streiktag spielte sich in der „großen Menschenmenge“ den ganzen Tag über ab. Hier eine kleine Sammlung aus Sevilla:

http://www.ccoo.es/comunes/recursos/99900/1519440-Manifestacion_en_Sevilla.jpg („Hauptdemo“ der großen, „reformistischen“ Gewerkschaften)

http://assembleavallirana.files.wordpress.com/2012/11/sevilla.jpg%3Fw%3D800 (weiteres Foto der Großdemo)

Videos: http://www.youtube.com/watch?v=tnzpLEweAII (Video der vorbeiziehenden Großdemo, aufällig ist hier die, für die spanische Protestkultur typische, künstlerische Komponente)

http://www.youtube.com/watch?v=5iVPTPyKCmY (Video mit Schwerpunkt auf dem „schwarzroten“ Block)

http://www.youtube.com/watch?v=i7bGbIHQNHs (Theaterperformance vor dem Partido-Popular-Büro)

Madrid: In der spanischen Hauptstadt fanden bereits in der Nacht vom 13. auf dem 14. November große Spontandemos, die, in Ketten laufend, durch die Innenstadt gezogen sind, statt. Teilweise war Madrid durch Straßenblockaden vom Rest der „Außenwelt“ abgetrennt, tagsüber fuhr nur verminderter Verkehr. Überall in Madrid und im Ballungsraum kam es zur Bildung etlicher Streikposten, die dann oftmals als spontane Demozüge durch die Stadt liefen. Am frühen Abend formierte sich dann eine „Manifestacion Alternativa“ der anarchosyndikalistischen sowie basisorientierten Gewerkschaften sowie vielen, jungen Indignad@s, welche zur zentralen Kundgebung zog. Allein diese alternative Demo eine klar 6-stellige TeilnehmerInnenanzahl auf die Straße gebracht haben. Am Abend kam es dann zu einer riesigen, zentralen Kundgebung mit weit mehr als einer Million TeilnehmerInnen, die Zahl der Menschen war so groß, das nur Schätzungen möglich sind, wie viele es wirklich waren.
Leider griff die Bereitschaftspolizei im Tagesverlauf mehrere Streikposten an, es kam zu vielen Festnahmen, leider wurden auch einige Menschen verletzt. Am Abend kam es zu einer heftigen Eskalation der Situation, als Zivilpolizisten wahllos Menschen festnehmen wollten, die Menge sich dies nicht gefallen ließ und daraufhin die Polizei Gummigeschosse und Knüppel einsetzte. Die Szenen in Madrid sind als besonders bedenklich zu werten, da die „Antidisturbios“ mehr oder minder wahllos die (nahezu) gesamte Stadtbevölkerung massiv drangsaliert und schlußendlich angegriffen haben. Der Polizeieinsatz ist bis heute (Anfang 2013) ein umstrittenes Thema innerhalb der spanischen Gesellschaft.

Hier eine kleine Bildersammlung aus Madrid:

http://movimientoindignadosspanishrevolution.files.wordpress.com/2012/11/madridimpresionante14n.jpg (dieses Bild ging mehr oder minder „um die Welt“ und zeigt die Hauptdemo an der Plaza Colon während ihres Höhepunktes, wobei die gesamte Route mit Menschen gefüllt war, diese zog sich 2 bis 3 Kilometer durch die madrilenische Innenstadt)

http://movimientoindignadosspanishrevolution.files.wordpress.com/2012/11/madrid14n12.jpg (dieses Bild enstand sehr wahrscheinlich fast im selben Moment wie das vorherige und zeigt die Straßen rund um den Neptuno, von wo die Massen zur Plata Colon wollten, jedoch schien die Demo aufgrund ihrer Menschenmassse einfach nicht weiterlaufen zu können)

http://www.corrienteroja.net/media/k2/items/cache/cdfa54053805c4a7f07a2686eb2f2fc9_XL.jpg (Bild der anarchosyndikalistisch-basisgewerkschaftlichen, alternativen Demonstration)

http://www.flickr.com/photos/libertinus/8197394731/ (nächtlicher, spontaner Streikposten in Lavapies, einem alternativ-geprägten Viertel von Madrid)

Videos: http://www.youtube.com/watch?v=cWVpe9OHy0Y (gutes Video, welches versucht, die verschiedenen Blöcke und Gewerkschaften festzuhalten, hier zeigt sich gut das dichte Gedränge der vielen, vielen Leute)

http://www.youtube.com/watch?v=cWVpe9OHy0Y (Lufteindruck des Neptuno, während die Hauptdemo quasi versucht, am Neptuno „vorbeizuziehen“, gleichzeitig sammelten sich zu diesem Zeitpunkt viele Leute an dieser Stelle um den nahen Congreso de los diputados zu belagern, später sollten hier massive Übergriffe der Polizei erfolgen)

http://www.youtube.com/watch?v=LTfurMNRexw (dieses Video zeigt, wie eine Polizeikolonne von der immensen Menschenmenge „umzingelt“ wird, zu Zusammenstößen kam es aber erst später, jedoch zeigt die Gestik der Polizeiangehörigen teilweise ihre „Wut“ auf die protestierenden Menschen)

Zu den polizeilichen Zusammenstößen in Spanien und anderswo wird es noch ein weiteres Post geben, da gewisse Entwicklungen (beispiel „Fall Alfon“) sich jetzt erst „klären“ sowie sehr viel Material (vorallem Videos) sich alleine um Zusammenstöße mit der Polizei dreht.

Lissabon: Hier kam es zu mehreren Demonstrationen. Zwar erreichten diese nicht die immense Größe der Proteste in Spanien, jedoch kamen auch hier tausende von Menschen auf die Straße. Abends kam es auch in Lissabon zu Zusammenstößen zwischen DemonstrantInnen und der Polizei, wobei es leider viele Festnahmen und Verletzte gegeben hat. Zuvor demonstrierten mehrere, große Gewerkschaften im Stadtzentrum von Lissabon. Konkrete Zahlen liegen nicht vor, sollen aber klar in die zehntausenden gehen.

Da die Informationsquellen aus Portugal nicht so gut sind wie die aus Spanien, erscheint hier ein Video, welches die Ereignisse des 14. November jedoch gut zusammenfasst:

http://www.youtube.com/watch?v=bzodV6ogQwE (aufällig ist der starke Bezug auf die „Troika“ während der Proteste, im Verlaufe des Videos zeigt sich die Agression der Polizei und Gegenreaktionen in Form von Steinwürfen seitens einzelner Protestierender deutlich, die Ausschreitungen hielten bis tief in den Abend an)

http://www.youtube.com/watch?v=tBelgMoh5oA (Video der Demonstration der Gewerkschaften)

#14N in den etwas „kleineren“ Städten Spaniens und Portugals… (wird laufend aktualieiert)

Auf den (bald) folgenden Sammelposts folgen dann ein paar Eindrücke der großen Demos in Spanien (in Form von Links)

Portugal

Porto: http://www.youtube.com/watch?v=Zf4wDlfRXOY&feature=youtu.be (viele Tausende)

Aus Braga und Faro und den kleineren Städten wurden Streikposten und Demos gemeldet, in Faro sollen es 8.000 gewesen sein, auch Braga meldete viele Menschen auf den Straßen. Allgemein ist die Inforamtionslage in Portugal nicht so gut wie in Spanien…

Spanien:

Übersicht Städte unter 500.000 EinwohnerInnen…

Oviedo: https://fbcdn-sphotos-b-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash3/575236_464932050212334_961040974_n.jpg
(UPDATE 18.11.2012: Mehr als 100.000 Menschen bei um die 220.000 Einwohnern!)

Granada: https://twitter.com/NoeMalarino/status/268757429234311169/photo/1 (lt. UGT 75.000, korrigiert lt. Menschen vor Ort und weiterer GewerkschafterInnen auf „mehr als 100.000, allein die „alterantive“ Demo der anarchistischen Gewerkschaften und 15m hatte zwischen 15.000 und 20.000 TeilnehmerInnen)

Jerez de la Frontera (Video): http://www.youtube.com/watch?v=asUY6Uvf2Bk&feature=youtu.be

Cadiz: https://twitter.com/raaaaaww/status/268830993350270976/photo/1

Huelva: https://twitter.com/kinomedina/status/268831444057600000/photo/1 (Anmerkung: Hier versuchte wohl die Partido Popular mit falschen Angaben zur TeilnehmerInnenzahl „Stimmung“ zu machen, die Fotos belegten aber sofort gegenteilige Angaben, aus Regierungskreisen hieß es „nur wenige Tausend“, die Tatsachen dürften bei 20.000 liegen)

Malaga: http://multimedia.laopiniondemalaga.es/fotos/malaga/manifestacion-del-14-n-malaga-984_6.shtml (mehr als 50.000 lt. CCOO/UGT, anscheinend hochkorrigiert auf 100.000+ lt. CCOO, Quelle dieser Angabe: http://www.diariosur.es/20121114/local/malaga/manifestacin-central-parte-horas-201211141836.html )

Almeria: http://www.youtube.com/watch?v=WgoT2E7i6WQ („mas de 30.000 participant@s“, soll lt. diverser Twitterer nach oben korrigiert werden)

Antequera (Andalusien): https://twitter.com/Enelreves/status/268688254285516800/photo/1 (bemerkenswert: Eigentlich eine periphäre Kleinstadt mit so etwa 40.000 Einwohnern, trotzdem tausende auf den Straßen)

Cordoba: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=276893475746989&set=a.138342846268720.17966.138334929602845&type=1&theater (schwer schätzbar, groß)

Jaèn: http://www.ugt-andalucia.es/web/18651/noticias/-/asset_publisher/Tg0q/content/manifestaciones-en-jaen-el-14n (über 40.000 lt UGT Jaèn bei statistischen 116.000 Einwohnern!)

Linares (Instagram, daher leicht „verfälscht“ von der Bildwiedergabe her): http://instagram.com/p/SBa0zykx0X/ (über 10.000)

Cartagena (bei Murcìa): https://twitter.com/arantxasbg/status/269176261727891456/photo/1 (minimum 15.000)

Elx: https://twitter.com/julianhb_/status/268681345079861249/photo/1

Alacant: https://twitter.com/VICENTXAVIER/status/268844043792945152/photo/1 (wohl besonders extreme Beteiligung)

Murcia: https://twitter.com/LuisaoMoratalla/status/268840090833395712/photo/1

Albacete: http://www.masquealba.com/index.php/noticias/noticias-de-albacete/3498-mas-de-veinte-mil-personas-salen-a-la-calle-en-albacete-en-el-14-n

Ciudad Real: http://instagram.com/p/SBeTg-LTnN/

Caceres: https://twitter.com/Edu_ADC/status/268832021911072768/photo/1 (minimum 14.000 lt. Presseangaben)

Salamanca: https://twitter.com/alvaropedja/status/268806838953312256/photo/1 (zigtausende lt. VororttwittererInnen)

Segovìa (Video einer Lokalzeitung): http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=1YCYcBsKkg8 (über 10.000 lt. Gewerkschaften)

Zamora: http://multimedia.laopiniondezamora.es/fotos/local/manifestacion-del-14-n-zamora-986_5.shtml (über 15.000)

Valladolid: https://twitter.com/__bco_EPSanz/status/268794355865755648/photo/1 (zigtausende lt. Twitterern und Presse)

Burgos: https://twitter.com/MAlvarez96/status/268779024002711552/photo/1 (Cops zählten 20.000, Gewerkschaft über 80.000, Bilder sprechen klar für Gewerkschaften)

Lèon: https://twitter.com/noeliiadiez/status/268790494081998848/photo/1 (70.000 Leute, 135.000 Einwohner, defacto die ganze Stadt auf der Straße, ist allerdings auch das Herz der „Minero-Bewegung“)

Ponferrada: https://twitter.com/Emilius9/status/268840622209781761/photo/1 (20.000 Menschen)

Ourense (Video): http://www.youtube.com/watch?v=rGRoE0uEpmw&feature=youtu.be (30.000 lt. Cumbre Social)

Vigo: https://twitter.com/Igualitarista/status/268745395843244032/photo/1 (150.000! bei etwa 300.000 EinwohnerInnen)

Santiago de Compostela:
https://fbcdn-sphotos-c-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash3/550275_380822631998677_319496546_n.jpg

La Coruna (Zeitraffervideo): http://www.youtube.com/watch?v=EIe4GrEE6nE (mensch beachte die „Marea Humana“ ab 1:10 Minuten ;) )

Ferrol (nahe Coruna): https://twitter.com/MaryiMalca/status/268696221428895744/photo/1

Gijon: https://twitter.com/BasuraDeEstado/status/268866337756033024/photo/1 (minimum 25.000)

Torrelavega: https://twitter.com/i3atef/status/268744768438292480/photo/1

Santander: https://twitter.com/Shere_85/status/268789400962478080/photo/1 (wie in vielen spanischen Städten anscheinend Rekord)

Donostia (Eindruck, aus aktuellem Anlass): http://instagram.com/p/SAmdjpyeOs/

Bilbao: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=454077837971380&set=a.450015618377602.102005.254795311232968&type=1&theater (etliche zehntausende)

Pamplona: https://twitter.com/paaiiss/status/269159481710100481/photo/1

Huesca (aragonesische Provinz): https://twitter.com/jmetbing/status/268781169548607488/photo/1 (um die 7000)

Teruel (aragonesische Provinz): http://twitpic.com/bdgdam (zwischen 7 und 10.000)

Girona: https://twitter.com/mcolga/status/268771814371635200/photo/1 (15.000)

Lleida: http://twitter.yfrog.com/5nk3aqwltnurdijydpgycsbaz (etwa 15.000)

Tarragona: http://twitter.yfrog.com/h4mvbrbj (30.000 lt. Gewerkschaftsangaben)

Guadalajara: https://twitter.com/4tuito/status/268806693855588352/photo/1 (20.000 lt. Gewerkschaften)

Toledo: https://twitter.com/libelalita/status/268826210459602944/photo/1 (etliche Tausende)

Zu erwähnen ist, dass es selbst in kleinen Städten mit unter 50.000 Einwohner zu Demos mit mehr als 50% der Stadtbevölkerung gekommen ist. Außerdem wurden viele TeilnehmerInnenzahlen zuletzt noch nach oben korrigiert (Stand: Ende 2012).